Chronik Hof Petersen, Schuby 25

Der Hof der Familie Petersen wurde 1950 gesiedelt.
Zuvor war dieser Betrieb eine Pachtstelle vom Herzog
zu Schleswig-Holstein.
Daher die Krone von 1885 über der Haustür des Bauernhauses.


1964 übernahmen meine Eltern Herbert und Lisa Petersen, geb. Berger
den Hof von meinen Großeltern mütterlicherseits. Damals gehörten zu dem Betrieb 30,5 ha
Eigenland, welches sich bis 1998 auf knapp 60 ha Eigenland und ca. 85 ha Pachtland erweiterte.

In den 70er Jahren fingen meine Eltern an, Zimmer mit Frühstück zu vermieten. Als 1986 mein Opa, Walter Berger verstarb, wurde im Obergeschoß die erste Ferienwohnung ausgebaut. Die Wohnung Abendrot: Die zweite Wohnung entstand 1990, ursprünglich als Mietswohnung, welche mein Bruder lange Zeit bewohnte. Nach seinem Auszug und einer Renovierung entstand 1998 die Ferienwohnung Koppelblick.
Der Hof vor dem Feuer 1975
Der Hof nach 1975
Der Hof um 2001
1992 wurde die Holzhütte gebaut, welche als Ferienhäuschen von
meiner Mutter bis ca. 2006 an Gäste vermietet wurde. Nach dem ein
oder anderen Umbau, dient sie nun als Aufenthaltsraum für unsere Gäste,
zum Beisammensein bei gemeinsamen Grillabenden und als Frühstücksraum
für Übernachtungsgäste mit Frühstück ( nur ausserhalb der Saison ).

Am 01.07. 1998 übernahm ich, Thomas Petersen, den Betrieb von meinem Vater. Im gleichen Jahr wurde das Altenteilerhaus ( jetzt Seebrise) gebaut, in welches meine Eltern Anfang 1999 einzogen und bis 2007 bewohnten.
Nach schwerer Krankheit, verstarb mein Vater im Herbst 2006 und meine Mutter entschloß sich im Frühjahr 2007 aus gesundheitlichen Gründen in ein Pflegeheim zu gehen. Nach kurzer Renovierung wurde aus dem Altenteilerhaus das Ferienhaus Seebrise.

Zu Beginn der Milchwirtschaft wurden die Kühe noch auf dem Feld gemolken. Ab 1970 wurden die Kühe dann schon im Stall gemolken. Nach einem tragischen Feuer 1975, brannte der alte Stall komplett nieder und nur das Wohnhaus stand noch.
Der dann neu gebaute Stall wurde dann als Kuhstall in Anbindung genutzt.
1995 wurde der Kuhstall neu gebaut. Es entstand ein Laufstall für
die Kühe, welche nun mehr Bewegungsfreiheit hatten und es wurde
ein Melkstand gebaut. Der Melkstand, ein Doppel 5er Fischgrät,
ist noch heute vorhanden und könnte in aller größter Not wieder in
Betrieb genommen werden.
Der alte Anbindestall wurde zum Jungvieh- und Kälberstall umgebaut.
Heute dient er noch als Jungviehstall , hauptsächlich für die weibliche Nachzucht.

1997 wurde der Kuhstall erweitert um die Anzahl der Kühe auf zu stocken und diesen genügend Freiraum zu bieten.
Der Anbau des heutigen Kälberstalles erfolgte 2001. Es wurde ein Tränkeautomat für die Kälber angeschafft, um die Aufzucht zu erleichtern.

Da man sich stets erweitert um wirtschaftlich vorzuschreiten, wurde 2004 eine große Getreidehalle errichtet, um in der Erntezeit das Getreide selbst einzulagern und zu trocknen. Die halle wird zusätzlich als Maschinenhalle und Strohlager genutzt.

Im November 2006 wurde unser erster „Robbi“ ein Lely Melkroboter angeschafft, um Arbeitsspitzen zu brechen. Wir können nun flexibler anderen Arbeiten nachgehen.
Um wettbewerbsfähig zu bleiben, entschlossen wir uns, unseren Betrieb zu vergrößern. Es wurde der Neubau eines größeren Kuhstalles geplant. So folgte im Oktober 2009 zuerst der Aufbau eines neuen, vielfach größeren, Güllebehälters.

2010 passierte dann recht viel. Es wurde ein 2ter Robbi angeschafft und im Jungviehstall integriet. Der Kuhstallneubau wurde begonnen und nach längerer Bauzeit und wetterbedingten Verzögerungen, wurde im April 2011 endlich der Dachstuhl aufgestellt, so dass wir im April 2011 auch endlich Richtfest feiern konnten. Im Mai zogen die ersten Kühe in einen Teil des neuen Kuhstalls und Robbi2 konnte in Betrieb genommen werden. Ende des Jahres war der Milchkuhbereich soweit fertig gestellt, dass noch mehr Kühe einziehen konnten.

Im Laufe der letzten drei Jahre haben wir im neuen Kuhstall den Trockensteherbereich fertig gestellt. Die Kälberiglus sind nach einem kleinen Seitenanbau auf die andere Seite des neuen Futtertisches umgezogen. Durch unser schönes Rollo sind Sie bei Wind und Regen noch besser geschützt.

Anfang 2015 zog in unseren Jungviehstall dann der dritte Melkroboter ein, welchen die Kühe auch gut angenommen haben.

Ende Juni bekam unsere Wohnung Koppelblick eine neue Küchenzeile. Die Alte zog dann in die Hütte ein.

Anfang 2016 haben wir dann unser Rollo endlich am neuen Stall montiert, welches die Tiere vor allem unsere Kälber vor kaltem staken Wind, Schnee und Regen schützen soll.

Da der Roboter Probleme beim Melken einiger Kühe hatte, haben wir den Entschluss getroffen, eine Herde wieder im alten Melkstand zu melken. Nach kleinerer Instandsetzung, konnten wir den Melkstand ende Februar wieder in Betrieb nehmen.

Am ersten Oktober war es dann soweit, ich und Nicole haben geheiratet.

Mal sehen was als nächstes kommt ;0)


Thomas Petersen,
Hof Petersen in Schuby / Ostsee, im November 2016
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